Fünf erfolgreiche Jahre für Hard.

Seit Harald Köhlmeier vor fünf Jahren zum neuen Bürgermeister gewählt wurde, hat sich viel in Hard getan. In einem 10-Punkte-Programm präsentierte er damals seine politischen Schwerpunkte für die Marktgemeinde. Der Großteil davon wurde in der Zwischenzeit erfolgreich erledigt, einiges ist auf Schiene und vieles ist mittlerweile selbstverständlicher Bestandteil der politischen Alltagsarbeit

Von Anfang an war es das Bestreben von Bürgermeister Köhlmeier, alle konstruktiven Kräfte in der Gemeinde für ein gemeinsames Vorgehen zu gewinnen sowie die Sachpolitik zum Wohl der Gemeinde in den Vordergrund zu stellen. Diese positive Zusammenarbeit hat in den letzten Jahren dazu geführt, dass fast 90% aller Beschlüsse in der Gemeindevertretung einstimmig gefasst wurden, das heißt mit Zustimmung aller Harder Parteien. Aber nicht nur die politischen Parteien, sondern auch die Harderinnen und Harder waren und sind ein wichtiger Partner bei Fragen der Gemeindeentwicklung.

Nachhaltigkeit und neue Energien Mehr als erfüllt hat sich das große Ziel von Harald Köhlmeier, innerhalb von fünf Jahren die Hälfte des öffentlichen Energiebedarfs der Marktgemeinde Hard mit erneuerbarer Energie zu decken. Der Ausbau der Nahwärme Hard, die Errichtung der größten kommunalen Photovoltaikanlage des Landes Vorarlberg oder energiesparende Maßnahmen wie beispielsweise die neue LED-Technik bei der öffentlichen Straßenbeleuchtung haben zu einer Abdeckung mit alternativen Energiequellen von mittlerweile stolzen 85% geführt. Eine beeindruckende Zahl zur Ergänzung: Allein die bisherige Stromproduktion der gemeindeeigenen Photovoltaikanlage entspricht dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 150 Vier-Personen–Haushalten. Durch den Erwerb der notwendigen Flächen für die Einrichtung eines Wasserschutzgebietes samt Pumpwerk bei der Mittelweiherburg konnte nach jahrelangen Bemühungen 2013 auch die Trinkwasserversorgung langfristig gesichert werden.

Sanfte Mobilität forcieren Der stete Ausbau der sanften Mobilität ist ein weiterer Schwerpunkt, um langfristig die Lebensqualität in Hard zu gewährleisten. Eines der bahnbrechenden Projekte ist dabei sicherlich die Radbrücke zwischen Hard und Bregenz, die nicht nur von der Bevölkerung begeistert angenommen wird, sondern auch weit über die Landesgrenzen hinaus berühmt ist. Allein in Fahrtrichtung Bregenz benutzen 3.000 Radfahrer an Spitzentagen die Brücke. Der Fahrradbrücke, der ersten Fahrradstraße Österreichs sowie der konsequenten Umsetzung des umfangreichen Radverkehrskonzepts verdankt Hard auch die Auszeichnung „fahrradfreundlichste Gemeinde Österreichs“. Daneben sollen Verbesserungen im Öffentlichen Personen- und Nahverkehr in Hard oder Initiativen wie „CarSharing“ für ein Umdenken und schlussendlich für einen Umstieg auf alternative Verkehrsmittel sorgen. „Was den überregionalen Verkehr betrifft, werden wir weiterhin entschieden gegen Verkehrslösungen auftreten, die zu Lasten der Harderinnen und Harder gehen“, bekräftigt der Bürgermeister.

Heimische Wirtschaft stärken, Arbeitsplätze sichern Die Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen erfordert gerade in unsicheren wirtschaftlichen Zeiten und schwachen Konjunkturprognosen ein ständiges Bemühen von Wirtschaft und Politik. Ziel einer verantwortungsvollen Wirtschaftspolitik sollte es dabei sein, durch öffentliche Investitionen die lokale Wirtschaft zu stärken – zum Beispiel durch die Bevorzugung heimischer Betriebe bei öffentlichen Aufträgen. Eine aktive Betriebsansiedlungspolitik oder die enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsgemeinschaft Hard sind weitere Beiträge zu einem wirtschaftsfreundlichen Klima in Hard.

Familienfreundliche Gemeinde –lebenswert für alle Generationen Ein lebenswertes und geeignetes Umfeld für alle Generationen zu schaffen, das verstehen wir in Hard unter Familienfreundlichkeit. Das beginnt bei einer zeitgemäßen und bedarfsgerechten Kinderbetreuung, die eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtert, geht über verschiedenste Angebote für junge Harderinnen und Harder bis hin zu zahlreichen Aktivitäten, die den vielfältigen Bedürfnissen und Interessen der älteren Generation Rechnung tragen.

Soziale Verantwortung tragen, Gemeinschaft leben. Alle bisherigen Verantwortungsträger in der Marktgemeinde Hard haben auf eine funktionierende soziale Versorgung großen Wert gelegt. Vorbildliche soziale Netzwerke und Einrichtungen verbunden mit einem hohen ehrenamtlichen Engagement sorgen dafür, dass die Menschen in Hard die Hilfe bekommen, die sie benötigen. Auch im Katastrophenfall ist Hard gut gerüstet: neben dem unbezahlbaren Einsatz der Hilfsorganisationen und freiwilligen Helfern hat die Gemeinde den Fuhrpark der Feuerwehren auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Aber nicht nur im Krisenfall schaut man in Hard aufeinander, sondern ein solidarisches Miteinander prägt das Gemeinschaftsleben in der Gemeinde. Aktive Vereine, vielfältiges Kulturleben sowie ein breites Sport- und Freizeitangebot bringen Leben nach Hard. Mit dem neuen, seit Jahrzehnten gewünschten Gemeindesaal in der Wirke, der im Herbst 2015 eröffnet wird, erhält das gesellschaftliche Leben sicher weitere positive Impulse.